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Der Albtraum begann, als die Menschen in das Revier des Sith ceòl  und des Nokto tìr Rudels einfielen und alle Wölfe nahegelegende Gebirge jagten. Jetzt haben sie sich wieder gefunden, bis auf wenige sind alle noch am Leben. Nachdem sie über die Gruppe Menschen gesiegt haben, gilt es nun das weitere Überleben zu sichern.


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 Unsere Geschichte | Kapitel 2

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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   So März 20, 2011 7:08 am

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Der dichte Nebel, der sich hinterhältig durch den Wald schlängelte, macht den Eindruck als würde er das Land töten wollen. Denn die graue Wolke hatte den ganzen Wald besetzt. Kinås beobachtete die Fähe die näher auf ihn zu kam und als sie nur noch wenige Herzschläge von ihm entfernt war, blieb sie anschliessend stehen. Der Nebel kroch seinen Läufen hinauf zu Körper und begann den Braunen dann einzuhüllen. Die dichte, graue Wolke war ein Monster und liess das Land tot wirken zu Gottes Willen verdeckte es auch die Schönheit der Natur. Der Blick Kinås' wanderte in die Richtung des Himmels doch zu seinem Pech verdeckten Wolken die blaue Decke. Selbst die Sonne schien es allmählich einzusehen, dass der Kampf ihre Strahlen durch die Wolken, bzw den Nebel, zu brechen nichts brachte und ergab sich. Es gab keine Vögel, die am Himmels kreisten. Keine Adler die kreischten und ihre Flügel anlegten um ihr Beutetier zu ergattern, die dicken Krallen um den dünnen Körper zu schliessen um Mutter Naturs Gesetze nicht zu brechen. Wo man schon von Mutter Natur sprach: es bereitete ihm Sorgen wie die in letzter Zeit mit den Kindern des Waldes umging. Es vermochte jedes Tier hier seinen Platz in der Welt und auf der Nahrungskette zu haben allerdings erschien es dem Braunen, als sei dies in letzter Zeit etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Doch Gepriesen sei die Kraft der Götter und der Natur das Gleichgewicht der Erde zu halten und den Geist bei seiner Genesung zu helfen. Bei Kinås hatten sie es nicht getan und er überlegte ob es richtig war, wie das Urteil der Götter für ihn gewesen war denn es war nicht leicht mit einer Quetschung durch das Leben zu spazieren ohne dabei immer und immer wieder auf den Boden zu fallen um dann erneut Anlauf zu holen und aufzustehen. Er bekam oft den Sturm in seinem Inneren zu spüren, wenn die Seele sich nach der früheren Freiheit sehnte und sich an diese erinnerte. Die Worte, die damals aus dem Fang des alten Weisen Wolfes entwichen waren, blieben Kinås stets in den Gedanken hängen und er wurde sie - ob er wollte oder nicht denn selbst mit grösstem Willen - nicht los. "Wenn die Adler über das Meer fliegen ist das Ende nah." Diese Geschichte, oder wie man es auch nennen mochte, sagen wir mal: Legende, hatte sich der Braune gemerkt und als Jungtier hatte der Märtyrer sich stets gefreut, wenn der alte weise Wolf des Rudels diese Geschichte erzählte.
Vielleicht war das Bild, was man von den Kristallwölfen hatte, nicht immer positiv gewesen doch jeder in diesem Land, dieser Steppe, wusste welch starkes Band sie alle zusammen hatten und wie harmonisch manchmal der Umgang miteinander gewesen war. Die Geschichten die um diese - teils kuriosen - Wölfe herumgeisterten, beinhaltete oft nicht mehr als Schwachsinn und reine Lüge. Der Braune Rüde holte sich aus seinen Gedanken wieder zurück in die Realität und blickte die Fähe immer noch schweigend an. Es dauerte nicht lange, bis die dreieckigen Ohren Kinås' ein Grollen wahr nahmen und das Nackenfell des Braunen sich aufrichtete. Welch eine freundliche und nette Begrüssung, doch anders kannte er es auch nicht.
Kein Anzeichen von Angst in der Mimik zierte das Antlitz des Tieres, als er eine weitere Fähe erkennen konnte von der scheinbar das Knurren gekommen war. Kinås gab zu, dass er nicht wirklich verstand, weshalb man ihn so anknurrte doch Zeit sich darüber Gedanken zu machen wollte er nicht verschwenden.

Völlig ruhig blickte er der knurrenden Wölfin entgegen, zwar war der eiserne, kalte Blick immer noch da, doch das Antlitz des ernsten Wolfes hatte sich ein wenig verändert und der Rüde schien die Lefzen für kurze Zeit ein wenig nach oben gehabt zu haben und dem Geknurre ein spöttisches Lächeln zugeworfen zu haben, allerdings war auch dieses Lächeln im Bruchteil einer Sekunde verschwunden, kaum sichtbar. Eigentlich hatte es gar nie existiert.
Diese zwei, drei Herzschläge in denen vollkommen Stille herrschte, blickte Kinås die beiden Fähen abwechselnd an. Und obwohl die aggressive Fähe ihn immer noch vermutlich fixierend ansah, weckte es in ihm kein grosses Interesse und beeindruckt war er eigentlich nur von der Schönheit der Natur, kein Knurren, kein Tier. Vielleicht war auch dies der Grund warum der braune Eisklotz eigentlich noch keine Gefährtin haben wollte oder bisher hatte. Lediglich eine Freundschaft hatte er damals aufgebaut doch diese war nach dem Angriff der bösen Wesen in Brüche gegangen.
Bisher hatte Kinås keine Worte gesprochen und machte auch nicht den Anschein reden zu wollen. Der grosse Rüde beäugte die knurrende Fähe noch ein letztes Mal bis sein Interesse an ihr vollkommen verflogen war. Es mochte sein, dass sie ihm vielleicht in jenem Moment an die Kehle springen konnte, doch der Krieger war geübt und machte sich keine Sorgen um sich, schliesslich war er ja im Vergleich zu der kleinen Fähe ein wahrer Riese, bei Wölfen seiner Abstammung üblich.
Kinås schloss nicht aus, dass er sich - falls ihn bald viele Wölfe umringen würden - halbwegs heil einem Kampf entkommen könnte doch für ihn galt es stets: Erst wenn der Feind angreift, darfst du dich wehren. Nun blieb ihm nichts anderes übrig als die braune knurrende Fähe einfach zu ignorieren. Die Stimme, die fragte wer er sei - und das auch noch ziemlich unfreundlich von hinten - führte dazu, dass Kinås einige Schritte zur Seite ging um sich einen Überblick zu verschaffen. "Gestattet, Kinås aus dem Süden des Rudels Kristallwölfe", er war sich nicht sicher, ob jemand von denen überhaupt mal etwas von diesem Rudel gehört hatten aber wer intelligent war, wusste etwas darüber. Selbst die tiefe Stimme des Wolfes war voller Kälte und relativ ernst, so wie es seine Mimik stets war.

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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   So März 20, 2011 7:15 am

Manika hoerte mit dem Knurren auf.
Beide hatten die selbe Fellmusterung.
"Hallo,ich bin Manika aus dem nokto tir rudel eigentlich...",sie brach ba. Kristallwoelferudel? Das hatte sie schonmal gehoert.
Es musste etwas mit dem Sternenjaegerrudel zu tun haben.
"Setzt dich doch",sagte sie dann in einem freundlichen Ton. Der Himmel wurde von Sekunde zu Sekunde dunkler.
Die ersten Regentropfen fielen auf den Boden.
"was fuehrt dich hierher?"
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   So März 20, 2011 8:49 am

Verdammt! Dachte Fiadh, als die Regentropfen auf den trockenen Waldboden schlugen, sie und Bones waren schon lange unterwegs, der moorige Boden auf dem sie zunächsz unterwegs war wurde immer härter und der moastige geruch wich langsam dem harten, trockenem geruch des Waldes und des Gebirges. Hier waren sie falsch, die Höhle lag weiter im Waldigen Gebiet, das hier war aber steinig, nur kleine Büschel, und der Nebel der ihr das sichtfeld einengte, und ihr fast die Luft abschinitt.
Lydda, die sie nun schon länger durch die geend trug wurde nun immer schwerer. "Wir müssen rasten Bones" sagte Fiadh, hier war es gefährlich...

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Ich bin nicht da, bin mich suchen gegangen,
wenn ich wieder da bin, bevor ich zurück komme,
sagt mir ich soll auf mich warten xDD

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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 1:48 am

Manika setzte sich neben dem Ruden. "Kinas ist ein poetischer Name",bemerkte Manika.
Manika erschrack: Bones war weg! Fiadh Blèkà war weg! Die Welpen auch noch.....
(oh nein...). Eine leichte Brise trug den Geruch von Menschhen herein.
Draussen regnete es.
Es war zu spaet,ihre Duftspurwn waren sicher weggewaschen.
"Sie sind weg...sie werden sterben...",murmelte Manika.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 3:05 am

"Ja du hast recht" sagte Bones und setzte Yukiko vorsichtig ab. Verdammt! dachte er, sie hatten sich jetzt nicht wirklich verlaufen, oder? Wie sollten sie denn zum Rudel zurückfinden? Der steinige untergrund machte es nicht gerade leichter, jedenfalls war der moastige Geruch verschwunden, doch war er mehr oder weniger dem nichts gewichen, ab und zu kamen Brisen vorbei, Wald, mehr auch nicht, nur gestein und kleine üppig wachsende Büschel von Gras.
Lange würden sie hier nicht bleiben können, denn schlafen war hier schier unmöglich, und unsicherer denn je. Wenn sie nicht bald eine Höhle oder ähnliches finden würden, würde es eng werden... sehr..
Zwar war es morgen doch schien die Umgebung hier düster, fast gespenstisch düster. Wie weit waren sie wohl weg?
"Irgendwie müssen wir hier auf uns aufmerksam machen" sagte Bones "Ohne das wir gleich dalle anderen Jäger dieses gebirges anlocken" ein schwieriges Unterfangen...
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 3:26 am

Nicht nur das Bones der ,bis jetzt, einzigste Rüde im ganzen Rudel weg war und Fiadh war weg und Loona wusste nicht wie es um ihre beiden Freundinen ging. Und zum allen unmutes ihrerseits kam auch noch ein Fremder ... (na klasse noch ein Rüde ...).
Loona blieb abseits stehen und hatte neben sich Livia sitzen.
Sie hörte dem Gespräch teils zu dennoch waren ihre Gedanken bei denn anderen die die Welpen suchen gingen.

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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 3:57 am

Manika legte sich neben Kinas hin und legte den Kopf auf die Pfoten.
Die Anderen hatten sich bestimmt schon verirrt und in dem Regen ausgerutscht.
Manika blickte zu Kinas auf.
"Weisst du,ich bin auch nicht vo hier",begann sie auf einmal zu erzaehlen.
"Wir mussten fluechten,weil Menschen uns aus unserem Lager verjagt haben. Dann waren die Welpen ploetzlich weg und ich ging sie suchen... Ich bin vom Sternenjaegerrudel".
Stille umgab die Hohle. Draussen hoerte man das regnen der Regentropfen.
Die Natur war wunderbar,aber der Mensch zerstoerte sie.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 5:00 am

Gerade als Livi etwas zu Tokala sagen wollte, sprang diese auf. Auch Manika durchfuhr es plötzlich. Ein fremder Wolf stand vor der Höhle.
Bones, Fiadh, Yukiko und Lydda waren immer noch nicht zurück. Livia wurde immer nervöser. Loona setzte sich neben sie.
"Loona? Ich hab Angst. So große Angst. Ich hab Angst, dass sie sich verlaufen und ie wieder kommen und..."
Sie begann zu schluchzen...
"Wo ist Mama?"


Zuletzt von Livia am Di März 22, 2011 3:51 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 6:00 am

Bitte mehr schreiben.... midest Zeilen 6!
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 6:24 am

Tokala warf einen strengen Blick zu Manika, der sie sofort verstummen ließ. Auch wenn die Fähe diesen Wolf vielleicht kannte, ihr Wiedersehen musste warten, bis sie den Grund des plötzlichen Auftauchens des Rüden erfahren hatte. Sie musterte ihn - er stand völlig regunglos da, undbeeindruckt, nicht aggressiv. Schonmal ein gutes Zeichen, denn einen Kampf wollte sie vermeiden, so gut es ging. Alle Wölfe waren schwach, und Wunden konnten in ihrer Verfassung tödlich sein. Trotzdem wollte sie nicht den Eindruck machen, schwach zu sein, deshalb straffte sie die Schultern und baute sich vor dem Fremden auf. Langsam aber sicher hatten die letzten Erlebnisse sie verändert, aber da sie sich mit ihrem Schicksal abgefunden hatte, wandelte sie sich auch wieder zurück. Sie war schon früher mit verlusten fertiggeworden, auch diesmal würde sie es schaffen. Obwohl sie wusste, dass sie in ihrem inneren immer für ihre verlorene Familie trauern würde - Ihren verlorenen Gefährten, ihren Welpen. Auch die Familie, die in der Wüste ihr leben ließen, könnte sie einfach nicht aus ihrem Herzen verdrängen. Sie hatte viel verloren in ihrem Leben, aber auch viel gewonnen. Wie viele glückliche Zeiten hatte sie erlebt? Wie oft, vollkommen mit der Welt zurfrieden, in der Sonne gelegen? All diese Erlebnisse hatten ihr den Glauben gegeben, dass es immer gute Momente geben würde, auch wenn man im Moment in tiefster Verzweiflung lebte. Dieser Glaube war nun ihr Lebenselixir, er machte sie stark. Er machte sie zu dem, was sie war. Tokala legte den Kopf schief, ein fragender Ausdruck trat in ihre Augen. "Wer bist du, und weshalb bist du hier?" fragte sie mit sanfter Stimme.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 8:32 am

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Zum Willen der Götter regnete es auch noch. Eine herrliche Situation - in Kinås' Augen - um den Regen auf die Erde zu schicken.
Die Sekunden verstrichen langsam, als würde die Uhr des Lebens allmählich ihren Geist aufgeben. Der Braune wandt sich der, anscheinend, Alphafähe zu und folgte den beiden Fähen zu einer Höhle da der Regen langsam anfing stärker zu werden. Abermals verharrte der Rüde um einen Blick zurück zu werfen und die Landschaft wiederholt zu mustern. Zwar vermochte der Nebel zuvor noch einen Teil der Sicht versperrt haben allerdings merkte man, wie die Nässe gegen die graue Decke, die sich über den gesamten Waldboden ausgebreitet hatte, kämpfte um die klare Sicht wieder zu ermöglichen. Als Kinås scharf die Luft mit hohem Druck ausstiess und ein Schnauben seinerseits erklang, stiegen Atemwolken in die Luft doch lösten sich noch im selben Moment auf. Der Boden unter seinen Läufen war aufgeweicht und bei jedem Schritt kam es ihm vor, als wolle der Boden ihn verschlingen und die Nässe - die sich mittlerweile in das Fell des Wolfes gesaugt hatte - ihn mit dieser schweren Last zu erdrücken. Doch trotz des allem schritt der Märtyrer mit erhobenem Kopf den beiden Fähen hinter her. Seine Schritte waren relativ mit grossem Abstand platziert und der Rüde folgte ihnen recht langsam, das Misstrauen war ihm allerdings nicht anzusehen. Zu Fenris' Willen begab sich die grosse, schwarze Wolke am Himmel immer mehr in ihre Richtung und Kinås wagte es einzuschätzen, welch Regen ihn erwarten würde umso wichtiger war es dem Braunen jedoch einen Schutz vor dem Sturm zu suchen, auch wenn die Kraft eines Gewitters so zerstörerisch sein konnte und diese Erfahrung durfte der gross gewachsene Südwolf einmal spüren. Es war nicht wichtig, wie lange der Sturm anhalten würde eher, wie sich der Sturm verschlimmern würde denn die grossen Gewitter hatten dafür gesorgt, dass Kinås seine Quetschung erlitt.
Vermutlich merkte man es ihm gar nicht an als er den beiden Wölfinnen hinterher lief und dabei nur ganz leicht die Flanke auf den Boden ansetzte um diese zu schonen. Dass das Leben nicht immer perfekt war dies durfte Kinås schon seit Welpenalter lernen doch gleichzeitig wusste er, dass jedes Leid einmal vergehen würde und es nach jedem Alptraum einen Morgen gab selbst wenn dieser wahrscheinlich nicht schöner sein würde, als der Morgen davor. Scheinbar hatten die beiden Wölfinnen vor sich auch nicht gerade eine Blütezeit erlebt. Mehrere Wunden zierten den Körper der Alphafähe, als der braune Rüde sie Anfangs gemustert hatte. In der Höhle erblickte Kinås zwei junge Wölfe, Welpen deren Leben noch bevorstand. Er musterte die beiden Welpen in der Höhle und schenkte den beiden einen kalten, beinahe schon wahnsinnigen Blick. In den eisblauen Augen des Rüden spiegelte sich die Kälte seines Herzens und die schwärze seiner Seele doch mehr war in den Seelenspiegeln Kinås' nicht zu erkennen.
Am Eingang der Höhle hatte sich das grosse braune Tier nieder gelassen und blickte schweigend auf seine Pfoten, musterte das Fell, dass sich über die kräftigen Pfoten zierte und die langen Krallen, die schon etliche Leben gekostet hatte. Resignation kam nie in Frage für ihn auch nicht in diesen Momenten, bei denen alles aussichtslos erschien und der Gedanke daran, dass die Götter die Kraft gaben weiter zu machen, trieb ihn stets voran und niemals zurück. Selbst wenn eines Tages die Dunkelheit - auch genannt: das Böse - sich in seinen Körper schleichen würde so würde Kinås nie vergessen, für wen er die ganze Zeit gekämpft hatte und für wen sein Leben ihm doch so unwichtig erschienen war. Dann riss ihn eine Stimme aus seinen Gedanken und obwohl er mit dieser nicht gerechnet hatte, regte sich der braune Rüde nicht sondern behielt den Blick, stets nach dem Horizont suchend, an der Ferne gerichtet. Die Stimme kam von der Wölfin, die ihn eben gerade angeknurrt hatte und diese Stimme liess ihm einiges zu Ohren kommen. Schweigend und beinahe schon desinteressiert blieb sein Blick starrend weiterhin in den Wald gerichtet und mit allem Mal schien das Leben aus dem Leib Kinås' zu entweichen. Der Wolf hielt seinen Atem an und bewegte sich nicht, schien wie eine Statue zu sein. Dann, als Manika etwas von einem Rudel anfing zu erzählen - von dem er noch nie gehört hatte - stand der Wolf auf und verliess seinen Platz, liess die Wölfin dort liegen und kehrte ihr kalt gesagt den Rücken zu. Beinahe schon spöttisch war der Blick des Tieres gewesen, als er wieder zu den Welpen geschaut hatte. Die Pupille des Wolfes war immer mehr kleiner geworden als er sein Antlitz dann wieder auf die Helligkeit richtete und sich, die in grau getauchte, Welt besah. Tokala war es gewesen, die Kinås zum reden anstachelte doch es vergingen viele Atemzüge,, bis Kinås eine Antwort gab. Er hatte sich gerade eben vorgestellt gehabt, aber vermutlich hatte es die Fähe nicht mitbekommen. "Kinås", antwortete er nach langem schweigen. "Ich komme weit aus dem Süden, dort wo jeder Herzschlag des Lebens nicht wichtig ist." Auf die Frage wer er war, dauerte es eine Weile bis die tiefe, raue Stimme des Braunen erklang:"...ich bin einer von denen, die ihr Leben für Andere geben."
Tatsächlich drehte Kinås seinen Kopf nun zu der kleineren Alphafähe und abermals musterte er ihre Wunden. Er schenkte ihr für einen Bruchteil einer Sekunde seine volle Aufmerksamkeit und erwartete von der Alphafähe eine Antwort auf sein Gesagtes. Es war ihm zwar aufgefallen, dass sie sich nicht vorgestellt hatte nun aber danach verlangte, dass er seinen Namen verriet. Aber es war Kinås auch egal, er hatte früher nie nach Namen gefragt und brauchte diese auch nicht. Der Märtyrer kannte seine Aufgabe - mehr schien er nicht zu benötigen.
Der Wolf schloss für eine Weile lang die Augen um dem prasseln des Regen zu lauschen und den Herzschlägen der kleinen Welpen. Die Brust des Braunen hob sich sichtlich, als er die kalte Luft einsog und die Augen öffnete, um seinen Blick wieder in die Richtung der Freihit zu schicken.

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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 8:54 am

Manika seufzte.
Wahrscheeinlich mochte sie niemand.
Sie war ja auch nur ein kleiner ?wolf,auf dieser grossen Welt.
Sie folgte dem Rueden,sie wollte Gaesten immer freundlich erscheinen.
Sie stzte sich wieder neben ihn. "Wer bist du eigentlicch?",plaztzte es aus ihr heraus.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 9:29 am

Nochmals sah Tokala zu Manika. "Manika. Es tut mir leid, dich so jäh unterbrechen zu müssen... aber bitte, lass mich dieses Gespräch führen. Es hat nichts mit dir zu tun, aber... bitte." Dann wandte sie den Kopf wieder zu dem viel größeren, braunen Wolf. Er schüchterte sie ein, aber sie zeigte es nicht. Sie war ein Alpha - sie durfte keine Angst zeigen. "Aus dem Süden, sagst du? Meine Heimat, das Sandland, liegt auch dort. Aber... was führt dich zu uns, hier, in den Norden? Du wirst den langen Weg doch nicht umsonst auf dich genommen haben?" Nocheinmal musterte sie den Körper des Braunen - Er war von Narben übersäht, und ihr Blick wurde mitfühlend, wie der einer Mutter. Sie fühlte sich für jeden Verantwortlich, sei es ein Fremder oder jemand, der sie schon ihr ganzes Leben begleitete. Sofort ging sie ihm Kopf die Heilkräuter durch, die nötig gewesen wären, diese Wunden zu behandeln - aber jetzt, wo sie schon verheilt und nur große, schmerzhaft aussehende Narben zurückgeblieben waren, war dies Hoffnungsloser wie zu versuchen, in der Wüste Schatten zu finden. Sie versuchte, gastfreundlich zu wirken. Jeder Fremde war in ihrem Rudel willkommen, sei es, dass er nur auf der Durchreise war, sei es, dass er bleiben wollte. Sie würde niemanden Abweisen, egal, wer er war oder woher er stammte. Oder, was er getan hatte - Aus der Vergangeneit kann man lernen, aber man sollte auch auf das achten, was man in der Gegenwart tat. Denn das zählte viel mehr.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 21, 2011 12:23 pm

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Still schweigend schenkte Kinås seine Aufmerksamkeit dem Regen der beinahe schon beruhigend vom Himmel prasselte. Er sah wie die Tropfen auf den Boden fliegen und dann in tausende kleinere Tropfen davon gejagt wurden. Im Süden hatte es selten solchen Regen gegeben, umso schlimmer waren dann die Nächte, wo sich die schwarzen Wolken am Himmel türmten um dann ihre gewaltige Ladung an einem Ort zu lassen. Schlimmer, starker Regen der während dem rennen auf dem Kopf weh tat, Windböen die den Niederschlag um sich schleuderten. Der Donner grollte oftmals Minutenlang über dem Kopf und die Blitze erhellten für eine Sekunde den gesamten Wald. Der Braune Rüde vermochte sich noch genau daran erinnern wie er damals mit den anderen Wölfen um ihr Leben gerannt sind, geflüchtet vor der Flut des Flusses. Starke Wellen hatte alles mit sich gerissen was ihnen damals im Weg stand. Pflanzen, Jungbäume und sogar Tiere ja, auch von seiner Abstammung hatten einige Wölfe ihr Leben dort gelassen und das alles nur, weil ihnen beigebracht wurde ihr Leben nicht ernst zu nehmen. Kinås konnte nicht leugnen, dass so manch grausame Situationen ihn Heimgesucht hatten und ihn oftmals das wahre Leben belehrt hatte. Er wollte jedoch nicht im alter von neun oder zehn Jahren zurück blicken und sich sagen, er hätte nie gelebt, vermutlich hätte Kinås bis dort auch schon sein Leben gelassen. Und nachdem diese Wölfe sich dort in den Tod für die Anderen gestürzt hatten spülte das Wasser diese Leichen am nahe liegendem See. Die Rückkehr damals war eine Tortur gewesen, alles vernichtet und nur die Rudelhöhle stand noch, darin Tiere die ertrunken waren. So paranormal dies einem auch erscheinen kann, doch der Anblick von Leichen löste bei Wölfen seiner Abstammung keine Trauer aus, kein Mitleid mit den Angehörigen des verstorbenem. Diese Rituale mit 'wir vergraben die Leiche tief in einem Loch' gab es bei ihnen damals nicht. Ein toter Körper war wertlos für das Rudel gewesen und die übliche Art für den Gefallenen zu heulen blieb stets aus. Jeder trauerte auf seine Art doch zeigen durfte man dies im Rudel auf keinen Fall. Gefeiert wurden nur die, die den Kampf überlebten. Getrauert wurde nur nach jenem Weisen der das Rudel damals verliess, als es ihn am meisten gebraucht hatte. Eine Bewegung signalisierte dem Braunen, dass sich jemand in die Richtung von ihm begab und als der Wolf erneut die Stimme von der Fähe hörte, begann man langsam schon an den Nerven des Braunen zu nagen. Trotzdem blieb die Mimik des Braunen ausnahmslos kalt und wirkte wie eine undurchdringbare Wand. Beinahe hätte er die Lefzen hochgezogen und ein lautes grollen wäre seiner Kehle entwichen doch die Alphafähe war schneller als er und so blieb dem Braunen nichts anderes übrig, als weiterhin zu schweigen. Unruhig presste der Rüde die Kiefer aufeinander und am Fang konnte man sehen, wie sich die Kaumuskulatur anspannte und sich nach einiger Zeit entspannte. Sein düsterer Blick war erneut auf die Welpen gerichtet, die Kinås abermals musterte doch sein Interesse an diese nicht wirklich gross war, lieber starrte der Rüde abweisend in die Ferne und beachtete seine Artgenossen in der Umgebung nicht. Distanziert zog Kinås einige Schritte nach vorne und beinhaltete sich vor weiterhin darauf acht zu nehmen, dass ihm die Anderen nicht zu nahe kamen denn irgendwo im eisernem Herzen des Wolfes war die Angst vor sich selbst. Doch sämtliche Gefühle konnten durch die eisige Kälte des Charakters Kinås' nicht durchdringen und so wurde Trauer, Glück und vor allem Liebe von der Kälte und des dunkles Wesen in Kinås' Innerem hemmungslos auseinander gerissen
und verschlungen.
Aus der Seele des Wolfes konnte man nichts herauslesen als der Hass auf Ungläubige und der Abscheu von den 'Schattenwölfen.' Hinter diesem - scheinbar - harmlosem Wort befand sich eine lange, schreckliche Geschichte von dem Kampf gegen das Böse. Dabei waren es nicht die klassischen Handlungen, nein. Ketzerei und Morde waren dort ein Teil des Alltags. Nur die wenigsten von den aussen Stehenden wussten, was in diesem Rudel wirklich abging und diejenigen die zu viel wussten wurden verfolgt, gehetzt und grausam von den Wächtern der Kristallwölfen getötet. Eine angenehme Gute-Nacht Geschichte beinhaltete die Vergangenheit des Wolfes also nicht. Die beiden Fähen hatten den Kampf um die Aufmerksamkeit von Kinås eindeutig verloren denn bis der Wolf Tokala auf ihre Frage antwortete, vergingen einige Herzschläge. "Glaube und Aufgabe", antwortete er ihr dann knapp. Was stellte man sich sonst unter die Antwort des Rüden vor? Er hoffte sehnlichst für die Alphafähe, dass sie hier keine Geschichte von ihm erwartete und dass man den unsympathischen Wolf jetzt schon als schweigsam abstempeln konnte war ja klar gewesen. Bloss sein arroganter, ernster Blick war das Problem für die Bezeichnung Kinås sei ein Egoist. Grau in Grau und der Regen fiel weiterhin von dem Himmel und plötzlich wurde der Braune wieder zum schweigen geführt. Was blieb von ihm, wenn er dort tot auf der Wiese liegen würde...? Nicht einmal die Gottverdammte Angst, dass man ihn vergessen würde, würde Kinås heimsuchen. Es war ihm schlichtweg egal, wem er abging und wer an seinem Grab dann stehen würde. Egal - vollkommen unwichtig. Es war ihm egal wer bei ihm sein würde, wenn seine Stunde schlug und sich die Ruhe sanft um seinen Körper legte. Sein Leben spielte schliesslich keine Rolle oder? Überhaupt gar keine Rolle und es erschien ihm auf einmal so lächerlich, dass sich der Rüde so viele Gedanken über sein Ende machte. Allmählich fing die Flanke von Kinås an zu schmerzen doch der Braune verzog keine Miene, er setzte sich nur hin und bei dem raste ein Schmerz durch seinen Körper, den er verfluchte und in die Hölle schickte. Müde schweifte sein Blick von dem Horizont nun zu der Alphafähe. Er studierte ihre Mimik allerdings behielt er es für sich, was er aus dieser herauslesen konnte. "Mein langer Weg wurde nicht von mir bestimmt, ich bin lediglich den Stimmen unserer Götter gefolgt."
Dann warf er seinen düsteren Blick wieder zum Ausgang der Höhle, stand auf und begab sich nach draussen in den Regen. Als Kinås den zweiten Schritt setzte, verharrte er in dem Moment als der Schmerz von dem Hinterlauf durch den Körper raste. Der Braune unterdrückte jegliche Anzeichen von Schmerz und lief - auch wenn man das hinken leicht sehen konnte - zum Ansatz des grossen Felsen der den Boden dieser Höhle darstellte. Der kalte Regen prasselte auf das braune Fell des Wolfes und in kürzester Minute war sein dichtes Fell vom Regen nass. Scheinbar schien es Kinås nichts auszumachen, denn er setzte sich - ca zwei Meter vom Höhleneingang entfernt - in das Nass hin und befürchtete den Untergang hinter diesen Bergen.

Seinen Untergang.

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Livia
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Di März 22, 2011 4:11 am

Während Manika und Tokala, gefolgt von dem fremden Rüden, in die Höhle zurückkehrten, begann es zu regnen. Der Regen wurde immer stärker.
Als die drei Wölfe die Höhle betraten, waren sie ziemlich nass. Dabei waren sie doch nicht lange draußen gewesen, seit es begonnen hatte zu regnen. Höchstens ein paar Minuten. Es würde wohl ein ziemliches Unwetter werden. Die Tropfen, die sich in ihrem Fell verfangen hatten, rannen langsam auf den Boden.
Die anderen waren immer noch nicht zurück.
Auf gewisse Weise, war Livi ganz froh über die Ablenkung von ihrer Sorge um die anderen.
Der Rüde zog ihre vollste Aufmerksamkeit auf sich. Er kam ihr so riesig groß vor. Er hatte schönes braunes Fell. Livia beobachtete ihn genau und wusste nicht, ob sie sich vor ihm fürchten sollte oder froh sein, dass wieder jemand neues zu ihnen gestoßen war. Auch wenn es niemand von denen war, auf die sie noch warteten. Bones, Yukiko, Lydda und Fiadh... oder einer der verschollenen Wölfe. Ihre Mutter und ihr Vater gehörten dazu... Sie vermisste sie sehr.
Weiterhin starrte sie den fremden Rüden an. Kinås hieß er also... Sie sah, dass ihm etwas weh tat. Und das er versuchte das zu verstecken. Warum?
Dann blickte er sie und Loona an. Der Blick war so kalt, dass Livia zusammenzuckte. Jetzt hatte sie Angst. Warum war er so seltsam? Er wirkte abweisend, blickte kalt umher, versteckte seine Schwächen und redete nicht mal richtig mit Tokala. Seine Antworten waren kurz und kamen erst einige Augenblicke, nachdem die Frage gestellt worden war. Nicht sofort.
Was hatte er erlebt? Sie wollte alles wissen, um herauszufinden, warum er war, wie er war, und doch war es ihr lieber es nicht zu wissen.
Aber warum machte sie sich auch solche Gedanken. Sie kannte ihn ja gar nicht. Hatte ihn lediglich einige Minuten beobachtet, gehört, was er sagte und einen Blick von ihm aufgefangen. Vielleicht war er nur so, weil er möglicherweise erschöpft war. Trotzdem war er ihr unheimlich.
Sie sah Loona an und flüsterte ihr zu: "Weißt du, warum der so komisch ist und so böse guckt?"
Als er erneut an den beiden vorbeikam, warf er ihnen einen spöttischen Blick zu.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Di März 22, 2011 6:50 am

Alsi die Regentropfen schon eine weile den stenigen Gebirgsboden hinabrannen und die Luft ungewöhlich drcken wurde kam es Fiadh so vor als würde sie jeden moment ersticken, als sei aufeinmal alle Luft wir weggeblasen, einfach weg.. Doch mit dem zurückkehren der so wertvollenathemluft, so schien sich auch der Nebel zu lichten, und vor Fiadhs augen erstreckte sich ein ödes Steingeröll, ähnlich wie jenes durch das sie vor geraumer Zeit geflohen war, ja genau so! Hier war sie schonmal gewesen...
"Ich glaube ich kenne den weg zurück zu den anderen" sagte Fiadh zögerlich, denn sicher war sie sich nicht.... reis dich zusammen dachte sie nur, wenn du die Welpen verunsichers bringt dich das auch nicht weiter....

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Ich bin nicht da, bin mich suchen gegangen,
wenn ich wieder da bin, bevor ich zurück komme,
sagt mir ich soll auf mich warten xDD

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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Di März 22, 2011 7:49 am

Schon der erste Blick dieses Mysteriösen Neuen hatte Loona erstahren lassen.
Als ihr Livi ihre Frage zu flüsterte zuckte Loona kurz zusammen, "Nein tut mir leid Livi, ich habs nicht mitbekommen ... aber ich bin gedanktlich auch ganz wo anders!" flüsterte sie Livi zurück.
Der zweite Blick war noch grausammer als der Erste, es lag Spott darin und das konnte Loona so garnicht ab. Schnell verdüsterten sich ihre Wolfsaugen und sie zog ihr Maul nach hinten, so das sich ihre Zähne bläckten. Wie konnte er es wagen, egal wer er war, egal was er erlebt hatte, wie konnte er wagen sie so anzuschauen. Alle Wölfe die hier waren hatten eine eher schreckliche Vergangenheit ... mussten um ihr Leben kämpfen, hatten sich zu anfang gleich eher unterwürfig gezeigt weil sie verletzt waren und wurden mit Freunden zu Starken Wölfen aber der hier war anders, anders als die Loona bis jetzt kannte, und davor hatte Loona angst. Sie sah das er anscheinend seine Läufe schonte, also war er verletzt aber dennoch war er so ... so ... Kalt!
Aus ihrem Gebläcken Mauel drangen die Wörter: "Was ist?!" zu dem Rüden rüber. Wenn er was gegen mich hat soll er das sagen!

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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Di März 22, 2011 8:28 am

"Gut, dann kannst du uns ja führen" sagte Bones angespannt. Ihm war immer unwohl wenn er sein Rudel alleinlassen musste, was dazu fhret das er Fiadh nur noch mehr antrieb ihn zurück zu führen. Mit unbehagen beobachtete Bones seine Umgebung, sie liefen durch eine Senke, von deren oberen hügelseiten mann sich gut und vor allem leicht anshleichen konnte. Mit jadem Schritt den er tat wurde die Luft besser, und der Nebel dünner, bis er schließlich ganz verschwand und einer klaren Bergluft wich.
Langsam wurde auch der Boden weicher von Moos und Gras bewachsen und lies darauf schließen das si der Höhle näher kamen. Da jetzt auch der Boden weicher wurde war es auch den Welpen möglich alleine mitzulaufen.
Über ihnen ragte jetzt eine Bergwand empr und als Bones sie mit seinem Blck absuchte erkannte er erfreut das ein schmaler weg hinauf zur Höhle führte. Abseites des Weges ging es nicht steil Berab sonstern wie bei einem gröösen geröll Hügel fast ganz flach.
Gerade wollte Bones sich seinem Rudel mit einem leisen aber dennoch freudigen Ruf ankündigen, da verrit ihm der Wind das noch emand da war, jemand den er nicht kannte. Auch Fiadh musste diesen Geruch vernommen haben. Angespannt lief Bones den jetzt mit kleinen Bäumen und Büschen bewachsenen Weg hinauf, bis sein Blick auf einen braunen Rüden, mit eine ebenso muskolösen figur wie die seine, wenn er denn nicht mal noch größer war als er selber, fiel. Er lag drauße und Tokala war bei ihm, sowei Manika.
Angespannt setzte er seinen weg fort, wer war der fremde?


Zuletzt von Bones am Fr Apr 22, 2011 9:54 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Sa März 26, 2011 10:20 am

Ohne eine Antwort zu bekommen, wurde Loona noch stinkiger. Bevor die sonst so schüchternde dann doch durchdreht geht sie raus und Grummelt vor sich hin. Der Regen hatte inzwischen aufgehört und die Luft war klar und roch so schön, diesen Geruch der immer nach dem regen in der Luft liegt.
Irgendwie hatte Loona große lust spazieren zu gehen diesesmal ging sie in die andere Richtung. Schon nach wenigen schritten sah sie Fiadh und Bones sowie Lydda und Yukiko. Schnell kam sie zu ihnen gerannt. "Lydda Yukiko bei euch alles Ok?" Loona wartete keine sekunde um Bones zu sagen was er bestimmt schon längst gerochen hatte. "Bones, Fiadh, da is ein neuer gekommen ...", und mit missmutiger Stimme fügte sie hinzu, "er ist nicht grade gesprächig! ... Außerdem scheint er verletzt,", und sie grummelte weiter:"ich glaub der tut nur so."

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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Sa März 26, 2011 1:39 pm

Zwei Bernsteine leuchteten aus dem Schatten eines Baumes. Dunkles Fell wehte im Wind und helle Pfoten standen auf dem Waldboden. Er war tatsächlich auf den Territorium der Rudel. Schon solange wollte er nicht mehr alleine sein. Seit Jäger seine Familie ermordet haben und er dann schließlich Rache nahm wollte er nicht mehr alleine sein. Doch die Wölfe die der Rüde traf hatten Angst vor ihm, da er aggressiv und unberechenbar war. Er schüttelte sein langes Fell und unzählige Regentropfen flogen herum. Er blinzelte und seine Augen funkelten. Der Streuner kam dann aus dem Schatten hervor. Im Licht erkannte man die schöne Musterung seines Fells. Wo sich die Rudel wohl befinden..., fragte er sich und hob seine markante Schnauze zum Himmel. Er schnupperte aber der Regen hat viele Gerüche weggewaschen. Der Wolf trottete los immer gerade aus. Vielleicht würde er ja einen Wolf aus den Nokto tìr Rudel treffen. Schließlich hatte er vor sich ihnen anzuschließen. So beschleunigte der Rüde sein Tempo, wedelte aufgeregt mit der Rute, als sei er ein Welpe und schnupperte nach Nokto tìr Wölfen. Ach du findest sie bestimmt, Feather., sagte er zu sich selbst.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Sa März 26, 2011 9:57 pm

Kinas anwortete Manika nicht, "Na schoen",setzte Manika an. "Ich werde nun gehen und sie suchen. Du kannst mitkommen oder bleiben,halte dich nicht an mir auf". Manika trat aus der Hoehle.
Die Umgebung war nass und feucht,es roch noch nach Regen. Hier nieselte es nur noch. Manika heulte laut auf,um Kontakt mit den Anderen aufzunehmen.
Keine Antwort.
Sie versuchte es nochmal.
Man hoerte nur einen Specht,der an einem Baum haemmerte. Sie waren weg.
Schon wieder.
Manika versetzte es. Einen Stich ins Herz. Sie wollte,das die Woelfe wiederkommen. Vielleicht waren sie nicht in Sicherheit. (ich kann sie nicht mehr finden),dachte sie.
Der Regen wurde staerker und setzte Manika eine Traene ins Auge. Sie weinte mit dem Regeb.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Sa März 26, 2011 10:35 pm

Ihr Gang war schwer, sie war müde obwohl es erst morgen war und sie eine Weile getragen wurde. Sie hatte keine Lust zu sprechen und nickte Loona nur kurz zu als sie angerannt kam. In ihren blauen Augen spiegelte sich der nasse Wald und sie schienen graugrün zu glänzen. Ihr Gesicht war ausdruckslos und leer. Was ist nur mit mir geschehen auf diesem Weg als wir uns verliefen..?
Ihre Schritte gingen zögernd zur Höhle und sie beachtete den neuen Rüden nicht. Er weckte ihr Interesse nicht was man von den anderen nicht behaupten konnte.
Sie starrte müde vor sich hin. Yukikos Gedanken stockten und waren voller Trauer, sie wusste nicht ob dies vom Regen kam, oder einfach eine Laune ihrer Natur war, dass sie zu nichts Lust hatte.
Kurz vor dem Eingang blieb sie stehen legte sich auf der rechte Höhlenseite nieder und schaute nach draussen.
Ich mag den Regen.
dachte sie im Stillen. Der kleine Welpe fühlte sich verändert und suchte die Antwort im nassen Wald.
Zuerst ganz leise und dann immer lauter fing sie an zu heulen und eine einzige Träne kullerte über ihre Nase.
Wo seid ihr? Ich vermisse euch.,
Sie verstummte.,
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   So März 27, 2011 7:38 am

Als Loona grummelnd die Höhle verlies, wollte Livia nicht allein mit den anderen zurückbleiben, also schlich sie langsam hinterher. Sie sah, dass die anderen wieder da waren, vergaß, dass sie eigentlich hatte schleichen wollen und rannte freudig auf die anderen zu. Sie hatte große Angst um sie gehabt. Endlich waren sie wieder da! Eigentlich fehlten ihr jetzt nur noch ihre Eltern und dass es den anderen besser ging um alles perfekt für sie zu machen. Doch ob ihre Eltern kommen würden wusste sie nicht. Sie wusste nicht wo sie waren. Und die Wunden der anderen brauchten Zeit um zu heilen. Plötzlich schoss Livi der Gedanke durch den Kopf, das sie lernen wollte, wie man Wunden heilt. Unbedingt.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 28, 2011 3:35 am

Währenddessen schlief Blanka an der Stelle wo sich Alex und sie immer trafen. Sie spürte wie der Sonnenschein auf ihr schneeweißes Fell schien. Im Moment war alles vergessen. Da hörte sie ein seltsames Geräusch das von weither kam. Sie vermutete das es Alex war der sich schon seit ein paar Tagen nicht hatte blicken lassen. Als sie über die letzten Tage nach dachte , war sie fest davon überzeugt den anderen von Alex und ihr heimliches Treffen noch nichts zu berichten. Sie war der Meinung das sie eventuell im falschen Moment mit dieser Sache ankam. Als sie versuchte im Liegen hinter sich zu schauen wer nun ankam, war sie dennoch überrascht Alex zu sehen. Sie freute sich ,aber ihr Gefühl verriet ihr das mit Alex irgendetwas nicht stimmte.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 2   Mo März 28, 2011 6:41 am

(Gut Yukiko gings gut na dann is das ja super) doch zu frühh gefrut bemerkte Loona ein paar Minuten später. Yukiko hatte angefangen zu heulen, ihr für dies durch Mag und Bein. Loona hatte sich da so erschrocken das sie aufsprang und wieder aufs neue Rausrannte. Drausen blieb sie dann zitternt stehen und frauchte Yukiko an , "Sag ma spinnst du?! Wie kannst du anfangen zu heulen? ..." Loona schnaubte wütend doch gleichzeitig fragte sie sich warum sie das getan hatte sie war doch sonst nicht so. Mit weit aufgerissenden Augen schaute sie in die Höhle und sah diereckt in die Augen eines Wolfes, aber es waren nciht Yukikos Augen und auch nicht Livis oder Fiadhs, es waren die Augen des Fremden die sie so erzittern lies mit weit aufgerissenden Augen stahrte sie ihn an.

[Heyhey, Blanka ... sag ma du weißt schon das Alex i-wie inaktiv ist und du weißt hoffentlich auch das wir uns in einer brenzlichen Situation stecken ... WIE kannst du da mit Alex sitzen? XD nein scherz]

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