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Der Albtraum begann, als die Menschen in das Revier des Sith ceòl  und des Nokto tìr Rudels einfielen und alle Wölfe nahegelegende Gebirge jagten. Jetzt haben sie sich wieder gefunden, bis auf wenige sind alle noch am Leben. Nachdem sie über die Gruppe Menschen gesiegt haben, gilt es nun das weitere Überleben zu sichern.


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 Unsere Geschichte | Kapitel 1

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Bones
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Name: Bones
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Rang: Alpha

BeitragThema: Unsere Geschichte | Kapitel 1    So Jul 11, 2010 1:40 pm

Das erste Kapitel beginnt:

Müde und kraftlos schleppte sich Bones in die Höhle seines Rudels. Aus seinen tiefen Wunden in seiner Flanke hatte er viel Blut verloren und von seinem regenfeuchten Fell an seinen Leftzen und Pfoten tropfte das Blut auf den felsigen Boden hinunter. Sein letzter Gedanke war (endlich bin ich daheim) bevor er total entkräftet zusammenbrach. Als sein mächtiger Körper auf den Boden aufschlug, war er schon bewusstlos.


Zuletzt von Bones am Mo März 21, 2011 6:04 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 15, 2010 2:55 am

Juna Iolair rannte sofort laut kläffend auf ihren Alpha zu. ,,Hey! Bewegt euch! Bones ist zurück!'' Doch als sie sah, wie Bones zusammenbrach und sich eine große rote Lache am sandigen Boden ausbreitete, stockte ihr der Atem. (scheiße) war das erste was sie dachte. Alle kamen herbei gerannt und blieben ebenso wie sie stocksteif stehen.
Was nun? Zu aller erst trat sie näher heran, jedoch berührte sie ihn nicht. Zu viel Angst hatte sie vor ihm. Seine Haut war an einigen Stellen total zerfetzt, aus allen Wunden strömte Blut. Unschlüssig was sie nun tun sollte, sah sie Blèkà Fiadh an. Absolut hilflos legte sie sich neben ihn um ihn zu wärmen, als er sein Bewusstsein wiedererlangte. Doch so schnell er erwacht war, genau so schnell fiel er in einen tiefen Schlaf aus Erschöpfung...
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 15, 2010 9:55 am

Gerade versorgte Lorcan seine Wunden. So eben hatten Alex, Angel und er mit einem Wolf gekämpft, der sich als überaus hartnäckig erwiesen hatte. Alle hatten ihre Wunden bekommen, doch mit dem Fremden sah es gar nicht gut aus. Nun ja, er war selbst schuld gewesen. Schließlich hatten sie doch nur vorüber ziehen wollen und er hatte sie ohne Grund angegriffen. Als es so aussah, als wäre er tot, sind sie gegangen, doch nun war er fort. Da alle genug mit den Wunden zu tun hatten, war niemand seiner Blutspur auf dem Waldboden nachgelaufen, doch morgen wollten sie endlich klären, wer dieser jemand gewesen war. Außerdem hatte er nach Fähen gerochen, und diesem Geruch mussten sie einfach folgen. Koste es was es wolle!
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Mi Jul 21, 2010 11:56 pm

Während sie sich umsah und in ratlose Gesichter blickte, fasste sie den Entschluss, dass etwas getan werden musste...
promt sprang sie auf, kläffte um sich Aufmerksamkeit zu verschaffen und wurde sich schlagartig bewusst, dass nun sie und Blèkà Fiadh das Rudel zu führen hatten. ,,Hey! Wollt ihr Bones rächen oder weiter hier rumstehen wie die Katzen? Wo bleibt euer Kampfgeist? Schnappen wir uns diese Schmusemietzchen!" Um allen ihren Ernst zu zeigen, schob sie Bones mit all ihrem Kräften in die Höle herrein und preschte nach draußen in die Gewitterfront der Nacht. Kein einziges Mal drehte sie sich um. Während der Regen ihr Fell durchnässte, das Rudel ihr in die Schlacht folgte und ein Kampfgeheul durch die Nacht schallte, galten ihre Gedanken nur den Gegnern (wir kriegen euch! verlasst euch drauf!)
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 22, 2010 7:06 am

Der Regen prasselte auf ihre Schnauze, und ein starker Windstoß sandte ihr den Geruch von Blut zu. Tokala sprang auf. Sie dachte (Ein Kampf!), und stand mit einem Seufzen auf. Sie fragte sich, wieso jeder immer kämpfen musste. Konflikte waren doch auch friedlich zu lösen! Sie hob ihr Nase nochmals in den Wind, uns sog die Luft ein. (Nichts...) dachte sie. Aber plötzlich erschall lautes Heulen, lauter als das grollen des Donners. Tokala trottete in die Richtung, aus der das Heulen kam. Plötzlich schlich sich der Geruch nach Blut wieder in ihre Nase. Er kam von einer Lichtung nicht weit entfernt. Sie näherte sich dieser, und kroch in ein Gebüsch, um nicht entdeckt zu werden. Aber sie hatte aus der Gewohnheit gehandelt, und sich einfach irgendwo verkrochen, wo sie die verletzten beobachten konnte, ohne gesehen zu werden. Es waren drei Wölfe, Rüden, mit zerzaustem und struppigen Fell. Anscheinend versorgten sie grade ihre Wunden. Allerdings sahen sie jetzt immernoch gefährlich aus. Aber plötzlich fiel ihr siedend heiß etwas ein. In der Wüste, ihrer früheren Heimat, war es immer Windstill gewesen, weshalb sie sich nie darum gekümmert hatte, woher der Wind kam. Als aber eine Böe ihr Nackenfell von hinten aufstellte, wusste sie, das die fremden Wölfe sie gerochen hatten.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 22, 2010 8:30 am

Schmerzen. Ja unendliche Schmerzen waren das, was er fühlte. Zusammen gekauert und zu tiefst erniedrigt leckte Lorcan das Blut von seinem Hinterbein, wo eine riesige Wunde klaffte. Wie hatte ein einziger Wolf es geschafft sie alle drei so zu verletzen? Nunja, er hatte dafür ja auch fast sein Leben gelassen, stellte er halb befriedigt fest. Alex und Angel lagen ein paar Meter weiter und beobachteten ein Rebhuhn, dass sich ziemlich nahe an ihr Lager getraut hatte. Seit Tagen hatten sie nun schon Hunger, so dass ein kleines Tier wie dieses, ihnen schon ein Festmahl zu sein schien. Mitten in dem Tosen des Windes, der um Ihre Eiche, ihr Lager, herum pfiff, merkte Lorcan auf. Irgend etwas stimmte hier ganz und gar nicht, doch er konnte nichts entdecken. Da! Er roch den unverkennbaren Geruch einer Fähe! Mit einem Mal sprang er auf und jagte Angel und Alex hoch. Jeglicher Schmerz war vergessen. Laut knurrend trat Angel vor. ,,Wer zur Hölle bist du? Komm raus, wir haben dich gerochen!" Im Ungewissen, was jetzt kommen würde, legten alle drei die Ohren an. Keiner von ihnen wollte kämpfen, doch wenn es verlangt wurde... ,,Na super. Da rennt unser Abendessen!" bemerkte Alex genervt, als er sah, wie das Rebhuhn sich aus dem Staub machte.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 22, 2010 8:44 am

Wild vor Wut, dem Verlangen nach Rache, rannte sie mit Blèkà Fiadh neben ihr und dem Rudel hinter Ihnen durch den Wind. Mit jeder Böhe brachte er Regen und Kälte mit sich, die es schaffte durch ihr Fell zu dringen, die roten Blätter auf dem Boden klebten an ihren Pfoten. So schnell es ihre Beine erlaubten, kämpfte sie sich durch das Dickicht des nassen Waldes. Die Fährte der Rüden verblasste immer mehr, doch sie wusste, dass sie nah dran waren. Plötzlich drehte der Wind und sie roch die Angst einer Fähe, zusammen mit Blut und dem aggressiven Knurren einiger Rüden. Sie hatten sie gefunden! Mit einem schnellen nicken gab Blèkà Fiadh ihr zu verstehen, dass sie das selbe dachte und wie die Teufel preschten sie los um der Fähe zu helfen. Einzelne Sekunden entschieden jetzt über Leben und Tod.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 22, 2010 9:21 am

Tokala starrte immernoch die Rüden an, die Zähnefletschend und offenbar überrascht vor ihr standen, als plötzlich das Geräusch vieler Pfoten hinter hier anschwoll. Sie wirbelte herum, und sah ein Wolfsrudel, das mit fürchterlichem jaulen auf sie zuschoss. (Nicht auf mich,) dachte sie. (auf die Rüden!) Die neu dazu gekommenen stürzten sich auf die drei völlig verdutzten, augenscheinlich mit der Absicht zu töten. (NEIN!) schrie sie innerlich. (Was soll das?!?) Sie starrte auf die Kämpfenden. Dann schrie sie: "Hört sofort auf zu kämpfen!! Sofort!!", und augenblicklich erstarb der Kampflärm, und alle starrten sie, die dort mit vor Angst weit aufgerissenen Augen stand, an.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 22, 2010 7:18 pm

In bester Kampfmanier schoss Juna Iolair mit dem Rudel an der Fähe vorbei und stürzte sich auf die Rüden. Von überall hörte man es jaulen, fiepsen, kläffen und knurren, Fellfetzen flogen durch die Luft und der beißende Geruch von Blut vernebelte ihr die Sinne. ,,Hört sofort auf zu Kämpfen! Sofort!" Alle blieben erstarrt stehen und begutachteten das Profil der verängstigten Fähe wie sie da am Rande stand. Juna Iolair war verwirrt. Sollte sie ihr nun helfen, oder nicht? Egal. Das war ebenso eine persönliche Sache. Als sie sich gerade wieder auf den rot-braunen Rüden unter ihr stürzen wollte, hielt sie jedoch inne. Diese Eisblauen Augen waren unterwürfig gesenkt, der Bauch blank gezeigt. Er hatte sich ihr doch tatsächlich unterworfen! Ein Gesetz der Wölfe sagte:,Greife niemals einen schwächeren Wolf an' , also ließ sie von ihm ab, behielt ihn jedoch im Auge als sie sah, wie ihr Rudel den Rückzug antrat. Verdutzt und misstrauisch, lief sie zu der Fähe und stellte sich vor ihr auf. ,,Ich bin Juna Iolair, und sie hier" dabei wies sie auf die Fähe neben ihr ,,ist Blèkà Fiadh. Wir sind die Wächter des Sidh cèol Rudels. Diese hier" sie blickte die Rüden an ,,haben unseren Alpha fast getötet. Noch immer ist er bewusst los. Aber wer zur Hölle bist DU??" Sie wusste, dass dominanz bei fremden Tieren das A und O war, doch ihr Instinkt sagte ihr, dass sie sich wohl kaum gegen einen von ihnen wenden würde. Dafür war sie nicht aggressiv genug, also gab sie sie angelegten Ohren und die gefletschten Zähne auf. Frieden lag nicht in ihrer Natur, doch dieses Tier gab ihr etwas, dass sie ruhiger werden ließ...
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 22, 2010 10:30 pm

Tokala vertrieb die Angst aus ihrem Blick und versuchte, ihre Stimme so ruhig wei möglich zu halten. "Mein Name ist Tokala.", sagte sie. "Und ich sehe, auch wenn diese hier" sie drehte ihr Ohr in Richtung der Rüden "fast euren Alpha" sie strauchelte bei diesem fremden Wort. Was zum Himmel war ein Alpha? Im Sandland hatte jeder jedem geholfen. Dort war es so karg das man keinen Anführer brauchte. Schon, ihr Vater war so etwas wie ein Rudelführer gewesen, aber hatte er niemals irgendwen angegriffen. Sie besann sich, und hob nochmal an: "Auch wenn diese Rüden fast euren Alpha getötet haben, sehe ich keinen Grund zum Kämpfen." Die Fähe vor ihr blickte sie mit ungläubigen Augen an. "WAS bitte hast du gesagt?!?" fragte sie. "Ich sagte, ich sehe keinen Grund zum Kämpfen. Du sagtest, sie haben euren Alpha fast getötet. Also ist er noch am leben. Dieser Kampf lag in der Vergangenheit." sagte sie. Dann drehte sie ihren Kopf zu einem der Rüden, es war der, der sie am Anfang bemerkt hatte. "Und sie hatten bestimmt einen guten Grund, euren Anführer anzugreifen"
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Fr Jul 23, 2010 12:12 am

Noch immer stand Fiadh Blèkà über dem großen grau-weißen wolf und drohte ihm ihn zu töten falls er sich nicht sofort ergab. Sie hatte seine Kehle schon gepackt als der Ruf der fremden Fähe sie erstarren lies. Dank der vielen verletzungen die wohl im Kampf gegen Bones entstanden wahren war es nicht so schwer gewesen ihn zu überwältigen, obwohl er ein ganzes stück größer war als sie selbst.
Als der fremde Rüde sich endlich ergab schaute sie sich um, um sich einen Überblick zu verschaffen. Blanka neul hatte den fremden weißen Rüden fest in ihrer gewalt, und Juna Iolair unterhielt sich gerade mit der fremden Fähe die es geschafft hatte alle Wölfe auf dieser Lichtung erstarren zu lassen.
Während sie sich langstam in richtung Juna Iolair bewegte, lies sie den fremden Rüden nicht aus den Augen. Ihn immer noch aus dem Augenwinkel beobachtend lauschte sie dem Gespräch von Juna Iolair und der fremden Fähe.
"Und sie hatten bestimmt einen guten Grund, euren Anführer anzugreifen" bemerkte gerade die fremde Fähe.
Sie konnte die fremde Fähe nicht verstehen... Die fremden Rüden wollten sie umbringen und jetzt verteidigte sie,sie auch noch!!! Sie konnte die fremde Fähe wirklich nicht verstehen...
Doch nun galt zu entscheiden was nun mit den fremden Rüden geschehen sollte, die Bones fast das Leben gekostet hatten.
Sie schaute kurtz Juna Iolair an, um zu schauen ob sie wusste was nun zu tun war, aber so ganz war die entscheidung noch nicht gefallen.
"Wie heißt du und woher kommst du?" fragte sie die Fähe um ein bisschen mehr über sie zu erfahren.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Fr Jul 23, 2010 2:41 am

"Wie heißt du und woher kommst du?" Tokala blickte die Fähe an. "Mein Name ist Tokala", wiederholte sie. "Ich komme aus der Wüste." Alle starrten sie an. Keiner schien zu wissen, was die Wüste war. "Die Wüste besteht nur aus Sand, und es ist so unerträglich heiß dort, das man nur Nachts jagen kann." Sie dachte das dies eine angemessene Erklärung für ihre Heimat war. "Ich bin hierhergekommen, weil meine Familie von einem anderen Rudel ausgelöscht wurde. Doch dieses Rudel ist leider durch die Hitze umgekommen." Sie hatte Mitleid mit diesem Rudel. Ihr Anführer war blutrünstig und machthungrig gewesen, und die anderen mussten dafür büßen. Sie blickte die Wölfe an. Die Fähen und die Wölfe die neu dazugekommen waren, schienen gesund und kräftig zu sein. Doch die drei Rüden sahen aus, als ob sie an der Schwelle des Todes standen. "Das war ein unfairer und unnützer Kampf. Es hätte keinen Sinn, sie zu töten. Es würde eurem Rudelführer auch nicht helfen. Geht jetzt bitte." Sie blickte der Fähe, die sich als Juna Iolair vorgestellt hatte, bittend in die Augen.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Fr Jul 23, 2010 7:15 am

Fiadh Blèkà merkte das Tokala den drei Rüden wirklich das Leben retten wollte und so sah sie Juna Iolair fragend in die Augen, sie hatte heute keine lust mehr irgendwen zu töten, und auzerdem musste dringend jemand wieder nach Bones schauen. Juna Iolair schien das gleiche zu denken, und so gab Fiadh Blèkà ihren Rudelgenossen zu verstehen das sie die feindlichen Rüden laufen lassen sollen. Die Rüden sprangen sofort auf und rannten in richtung Fluss davon.
Unter Blanka neuls führung machte sich das Rudel auf den weg zurrück zur Höle. Fiadh Blèkà verweielte noch einen kleinen augenblick bei Tokala.
"Mal hoffen das die drei Rüden dir danken werden, das du ihnen ihr leben gerettet hast" sagte Fiadh Blèkà bevor sie sich umdrehte um den drei Rüden noch ein Stück nachzulaufen.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Fr Jul 23, 2010 8:30 am

Diese seltsame Wendung des Geschehens hatte sie für kurze Zeit stutzig gemacht, so dass sie nicht schnell genug auf die Blicke ihrer Freundin reagieren konnte. Doch, dass diese Wölfin den Mut aufbrachte, diesen Kampf als unnütz zu bezeichnen, ließ sie erschaudern. Mann konnte es mit der Nächstenliebe auch zu weit treiben, denn sie hatte ja keine Ahnung, wenn sie meinte, dass die Rüden sie nicht hätten schänden und töten wollen. In der Hinsicht kannte sie diesen einen Rüden zu gut. Ja sie hatte ihn wieder erkannt. Diese Augen würde sie nie mehr vergessen. In ihrer Jugend war sie ihm begegnet. Er war der Sohn des Alphas gewesen, der ihr Rudel eliminiert hatte. Nur schwer konnte sie sich beherrschen, nicht wieder zurück zu rennen und dem Köter die Kehle auf zureißen. Die Beherrschung von Fiadh Blèkà
hatte sie zu tief beeindruckt aber dennoch wusste sie noch immer nicht, was diese Wölfin namens Tokala geritten hatte. Wären diese Bestien nicht abgelenkt worden, wäre sie jetzt wohl ein geschändetes Stück Hackfleisch. In den Augen von Blanka neul und Fiadh Blèkà konnte sie jedoch nicht erkennen, ob sie genau so dachten. Sie verstand die Welt nicht mehr. Doch nun war ihr Alpha vorerst wichtiger.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Fr Jul 23, 2010 8:45 am

Das letzte was Lorcan sah, war die Wölfin die auf ihn zu flog. Dann ging alles ganz schnell. Überall fetzte der Kampf los und er rangelte sich auf dem Boden. Viele Hiebe hatte er zurück geben können, doch ebenso vielen konnte er nicht mehr rechtzeitig ausweichen. Diese Fähe war ziemlich stark, doch er hätte sie besiegt, wenn der Gedanke an diese Tokala ihn nicht abgelenkt hätte. Schneller als er reagieren konnte, stand diese zähe Fähe auch schon über ihm, die Zähne zum endgültigen Biss gefletscht. Tief in seinem Inneren sah er ein Bild von einem Welpen zwischen einem Feld aus Leichen. Er hatte die selben Augen wie die verrückte hier über ihm. Doch dann geschah das unfassbare: diese Tokala rettete mit ein paar barschen Worten das Leben von ihm und seinen Kumpels. Den Überraschungsmoment abpassend, rannte er was das Zeug gab in Richtung Fluss. Ein guter Krieger wusste wann er verloren hatte. ,,Das werde ich dir nie vergessen Fähe, dessen Namen Tokala ist! Du hast mir mein Leben gerettet!"
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Fr Jul 23, 2010 9:06 am

Tokala stand allein auf der Lichtung. Die Rüden waren in Richtung Fluss gelaufen, und diese Fiadh Blèkà und die, die mit ihr gekommen waren anscheinend zu ihrem Lager zurückgekehrt. Dann dachte sie an den erbärmlichen Zustand der Rüden. (Sie werden vielleicht von ihren Verletzungen sterben...) dachte sie. (Und jagen können sie so auch nicht.) Sie hob witternd die Nase in die kühle Brise, in der Hoffnung ein Kaninchen zu entdecken. Aber das einzige was sie roch war Reh. "Sie werden sonst hungern..." flüsterte sie, um sich selbst Mut zu machen. Sie hatte im Sandland nie etwas größeres als Eulen gejagt. Sie horchte auf die Hufschritte des Tieres. Leise waren sie, und unregelmäßig. Vielleicht hatte sie Glück, und es war ein Kitz. Die Fähe ging leise in Richtung des Geräusches. Ja, es musste ein Kitz sein. Sie sprang durch das Gebüsch, bereit ihre Zähne in das Genick des Tieres zu schlagen. Etwas hartes traf sie. Die Sandfarbene krachte auf den steinernen Boden, und war einen Moment benommen. Dann stemmte sie sich wieder auf die Pfoten, und blickte ihren Angreifer an. Vor ihr stand ein Ausgewachsener, wennauch magerer Hirschbock. Er blickte sie ängstlich an. Sie stürzte auf ihn zu, ihn ständiger Erwartung eines weiteren Stoßes mit dem Geweih, aber der kam nicht. Sie biss ihm das Genick durch, dann schaute sie sich das Tier etwas genauer an. Es war alt. Der Stoß war nur ein Zufallstreffer gewesen. Dann packte sie es mit den Zähnen, und schleifte es in Richtung Fluss. Ein Eichhörnchen, das ihr auf dem Weg begegnete, ließ eine Nuss fallen uns floh auf eine Kiefer. Endlich knnte Tokala das Rauchen des Flusses hören. Auch sah sie drei Gestalten, und der Geruch von Blut lag unmissverständlich in der Luft. Sie lief noch ein Stückchen näher, so dass sie etwa Zehn Wolfslängen von den Rüden entfernt war. Dann setzte sie sich neben den Hirsch, und kläffte: "Ich dachte, ihr hättet Hunger."


Zuletzt von Tokala am Sa Jul 24, 2010 1:05 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Sa Jul 24, 2010 7:15 am

Das was er roch, glaubte er nicht. Der Geruch dieser Tokala lag in der Luft uns sie kam immer näher. (woher hjatte sie diesen Mut?) Wachsam blickte er in Richtung Gebüsch, gefasst auf alles, doch das Geräusch machte ihn stutzig. Etwas schien über den Boden geschliffen zu werden, etwas großes. Gleich darauf roch er Hirschblut. Was zum Abbadon wollte sie hier mit einem HIRSCH? Auf jeden Angriff gefasst stllte er sich hin und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, wie schwer er verletzt war. Schwäche war hier tödlich. Das oberste Gesetz: Der stärkste überlebt. Angel schien noch zu schlafen und Alex setzte sich auf als er ebenfalls den Geruch wahr nahm. Auf einmal durchbrach sie das Dickicht mit ihrer Beute und kam ungebremst auf sie zu. (meine Güte, die schleppte sich ja einen ab! Wie hatte sie das Vieh bis hier hin bekommen??) Die Worte :,,Ich dachte, ihr hättet Hunger.'' brachten ihn total aus der Bahn. Diesen Weg plus diesem VHieh hatte sie auf sich genommen aus MITLEID mit ihnen? Als sie die Beute dann auf den Boden legte und sie erwartungsvoll ansah, rang er mit sich selbst. Zum Einen war er sich zu stolz um Mitleid oder Almosen anzunehmen. Es wäre gegen seine Würde und normaler Weise starb er lieber anstatt Mitleid zu dulden, aber er hatte solchen Hunger. Da er kein dämliches Jungtier war, wusste er um seine Verfassung. So würde er nicht Jagen können und elendig Verhungern. Zögerlich ging er auf sie zu und nahm einen Bissen, in ständiger Obacht, auf jede ihrer Bewegungen. Als sie sich jedoch nicht rührte und ihm schon gar nicht in die Augen sah, machte er sich gierig mit seinen Kumpels darüber her. Als sie sich wieder hinlegten und die Fähe sich über die Reste hermachte, nahm er sich ein Herz und tat etwas in seinen Augen unfassbares: er ging zu ihr und stupste sie an ihrer Flanke an. ,,Ich danke dir schon wieder, Tokala. Wie wäre es, wenn du zum Dank bei uns übernachten würdest? Wir beziehungsweise ich, werde dann über deinen Schlaf wachen.'' Bei seinem letzten Satz schaute er zu seinen Jungs, die schon seelig und zufrieden schlummerten. Danach sah er sie wieder abwartend an. Würde sie annehemen? Um den Schlaf in dieser Nacht, war es ihm nicht schade, wenn er dadurch dieser Fähe einen sicheren Schlafplatz bieten konnte. Er hatte so das Gefühl, dass sie später noch einmal eine wichtige Rolle in seinem Leben spielen würde und was seine Sinne an ging, konnte er sich immer darauf verlassen
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Sa Jul 24, 2010 7:26 am

Tokala blickte den Rüden überrascht an. Natürlich würde sie auf das Angebot eingehen! Dieser Rüde war der erste Wolf, dem sie begegnete, der Gastfreundschaft zeigte. Sie sagte: "Danke dir. Ich bin wirklich müde." dann legte sie sich auf einem Halbwegs weichen Platz hin und schloß die Augen. Sie hörte das gleichmäßige Atmen des Rüden, er saß einige Schwanzlängen entfernt. Sie dachte darüber nach, was in dieser Nacht geschehen war. Erst war sie allein gewesen, auf der Suche nach jemandem, der ihr helfen könne, über den schmerzlichen Verlust ihrer Familie hinweg zu kommen. Dann hatte sie diesen Rüden scheinbar das Leben gerettet. Sie hatte einen Hirsch erlegt. Und nun war sie hier. (Viele Ereignisse für einen Tag...) dachte sie. Dann lauschte sie den Stimmen der Nacht, die sie normalerweise einschlafen ließen. Sie hörte den Wind in den Baumkronen rascheln, das rauschen des Flusses. Aber dadurch wurde sie nur wieder wach, obwohl sie gerne geschlafen hätte. Sie drehte ihr Ohr zu dem Rüden. Er atmete ruhig und gleichmäßig. Das war... irgendwie beruhigend. Dann schlief sie ein.

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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Di Jul 27, 2010 5:05 am

Ziemlich benommen und von höllischen Schmerzen gepeinigt, kam Bones wieder zu Bewusstsein. Noch bevor er die Augen aufschlug und sich umsehen konnte, wusste er, dass das Rudel nicht mehr bei ihm war. Der Geruch war mittlerweile erkaltet, so dass er vermutete, dass sie schon seit einiger Zeit unterwegs waren. Der Geruch von Wut und Angriffslust der zu dem noch in der Luft lag, veranlasste ihn dazu, zu hoffen, dass sie sich auf die Rüden gestürtzt hatten. Er wünschte ihnen alles, jedoch keine Gesundheit. Hoffentlich würden sie die Rüden erwischen. Unter der Leitung von Fiadh Blékà, Juna Iolair und Blanka neul würde dem Rudel auch nichts geschehen. Sie waren schließlich die Besten auf diesem Gebiet, er würde ihnen sein Leben anvertrauen. Und er hoffte, dass sie den Geruch auch bemerken würden, den er beim Jagen gewittert hatte: Den Geruch einer fremden Fähe in seinem Territorrium! Noch bevor er diesem hinterher laufen konnte, war er schon in den Konflikt mit den fremden Rüden verwickelt gewesen. Was hatten sie auch auf seinem Territorium zu suchen? Unerlaubt waren sie über die Grenzen gekommen und hatten auch noch gedacht, sie könnten das Rudel übernehmen! Schwachsinn! Letztendlich hatten sie ebenso schwere Verletzungen davon getragen wie er, doch der lange Marsch zurück zur Höhle hatten ihm seine letzten Kraftreserven gekostet. Mit unendlicher Anstrengung sammelte er seine ganze Kraft und sprang wieder auf die Pfoten. Doch im selben Moment schlug er schon wieder auf den Boden auf, denn die Schmerzen rissen ihn sofort wieder von den Beinen. Er konnte nur Hoffen, dass das Rudel bald wieder zurück kommen würde, denn er war nicht in der Verfassung zu Jagen und es würde auch eine ganze Weile dauern, bis er wieder aufstehen konnte. Unter größten Anstrengungen schleppte er sich weiter hinten in die Höhle und legte sich wieder zur Ruhe. Seine einzigste Möglichkeit war, sich zu erhohlen. Er war schon gespannt, ob seine 3 Wächterinnen es schaffen würden. Es wäre wie gesagt seine einzigste Chance zu überleben.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 29, 2010 1:49 am

Fiadh Blèkà rannte über den sandigen Waldboben in richtung der Höle in der sie und das Rudel Bones zurück gelassen hatten. Da sie den Rüden noch ein stück gefolgt war, um sicher zu gehen das diese auch ja Bones Teretorium verlassen würden, hatte das Rudel unter der Führung der anderen beiden Wächter die Höle wohl schon erreicht. Als Fiadh Blèkà die Höle endlich erreichte fiel ihr als erstes der blutige aber leere platz auf, wo sie Bones zurück gelassen hatten. Schnell lief sie weiter der blutigen Spur und dem Geruch des Rudels hinterher.
Am hinteren Ende der Höle fand sie Bones und das Rudel eindlich! Bones schlief gerade und das Rudel erwartete ihre rückkehr. Fragend schaute Blanka neul sie an, Fiadh Blèkà wusste was sie von ihr wissen wollte und sagte:
"Die Rüden sind am hinterem ende des Tals, also weit genug weg. Vorerst! Die Fähe ist auch in richtung fluss davon" und somit legte sie sich an die kühle Felswand ganz in der nähe von Bones, sie wollte sich nur kurtz hinlegen und über die ereignisse des Tages nachdenken bevor sie mit der Wache in dieser Nacht dran war. Erst hatten sie die Rüden töten wollen und jetzt lag sie in der Höle bei ihrem Rudel und hatte es doch nicht getan und das alles nur wegen dieser Fähe die es geschaft hatte sie aufzuhalten. Nach einiger Zeit kam Juna Iolair auf sie zu, sie war mit der Wache dran, und somit ging sie hinaus und legte sich vor die Höle um über Bones und das Rudel zu Wachen, obwohl sie sicher war das diese Nacht kein angreifer es an die Höle wagen würde.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Do Jul 29, 2010 9:02 am

Am selben Abend ging Blanka neul durch den Wald um zu schauen ob auch alles in Ordnung ist. Als sie durch den Wald lief sah sie Alex. Sie war sich nicht sicher ob sie zurück laufen sollte um ihr Rudel zu Warnen oder ob sie da bleiben sollte um ihn anzugreifen. Sie überlegte nicht lange. Sie sprang aus dem Gebüsch wo sie sich versteckt hatte und fletschte die Zähne. Als Alex sie sah ging er in Angriffsstellung und schaute sie an. Er richtete sich auf und schaute sie weiterhin nur an. Blanka neul wusste nicht wie sie darauf reagieren sollte. Sie hörte auf die Zähne zu fletschen und schaute ihn ebenfalls an. Eine ganze weile standen sie sich gegenüber und schauten sich nur an, bis Alex nach links und nach rechts schaute aus Angst das dies eine falle sein könnte. Als er niemanden außer Blanka neul sah wante er ihr den Rücken zu. Sie schaute ihn schief an und rannte zurück zur höle. als Fiadh Blèkà , Juna Iolair und bones sie fragenten wo sie gewesen sei antwortete sie nicht. Blanka neul legte sich schalfen.Am nächsten Morgen ging sie zur selben Stelle wo sie am Abend zuvor Alex traf, aber es war nichts von ihm zu sehen. Sie lief weiter durch den Wald in Hoffnung das sie Alex wieder treffen könnte. Plözlich sprang Alex hinter einem Busch hervor und nagelte sie am Boden fest. "Wer bist du und was willst du hier? Du hast hier nichts verloren!". "Mein name ist Blanka neul und ich wollte nur sicher gehen das auch niemand unser revier betritt." Alex lies Blanka neul aufstehen und sie sahen wieder in die Augen . Irgentwann wurde Blanka neul bewusst das sie irgentwas für Alex empfand, aber sie fragte sich ob er das gleiche fühlte wie sie. Sie schlossen heimlich freundschaft nachdem sie sich ausgesprochen hatten. Sie wollten sich nun jeden Tag und auch Nachts treffen.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Sa Jul 31, 2010 6:22 am

Absolut verunsichert, was der Tag gebracht hatte, legte sich Juna Iolair in den Höhleneingang. So eben sah sie, wie die ersten Sterne am Himmel blinkten. Normaler Weise hätte sie nun der nächsten Wache bescheid sagen müssen, doch alle schienen zu schlafen, so dass sie gern noch etwas wartete. Als sie vor einigen Minuten von ihrer Runde um das Revier zurück gekommen war, hatte sie nichts ungewöhnliches bemerkt. Alles sah aus, als wenn nie etwas geschehen wäre. Nur die Spuren im Sand erzählten von dieser seltsamen Begegnung, wie sie nie einer jemals erlebt hatte. Bevor die Müdigkeit sie überkommen konnte, stand sie auf und weckte die nächste Wache. Doch irgend etwas lag in der Luft. Etwas war nicht normal. Ob die anderen das auch bemerkten? Stutzig legte sie sich zu Bones und fiel in einen tiefen Schlaf.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Sa Jul 31, 2010 11:57 pm

Nachdenklich setzte sich Lorcan ein paar Meter neben Tokala. Was sollte er nun tun? Es war so viel geschehen was seine Welt entschieden verändert hatte. Immerzu dachte er an die Fähe, die ihn im Kampf verschont hatte. Mittlerweile war er sich sicher sie zu kennen. Es musste der Welpe von damals sein, anders konnte er sich ihre Augen nicht erklären. Ihr Fell hatte sich so verändert, früher war es fast gelblich gewesen. Diese Grazie hatte sie eindeutig von ihrer Mutter. Er war noch zu klein gewesen, nach der Meinung seines Vaters, als das er hätte mitkämpfen dürfen, doch diese blutige Schlacht hatte er nie vergessen. Aber diese Tokala war wie ein Engel aufgetaucht und hatte das Schlimmste verhindern können. Ihre Augen waren von so einer ungewöhnlichen Farbe, dass sie ihm nicht mehr aus dem Kopf gingen. Beide Fähen waren so anziehend für ihn. Jede von ihnen hatte etwas besonderes. Die eine so mutig, selbstbewusst, stark und kampfbereit aus Loyalität, einer Dominanz wie er selten gesehen hatte und doch so schön. Die andere so ruhig und mit einem so vertrauten Wesen, die Abneigung gegen Gewalt, auch das alles faszinierte ihn. Auch sprang bei ihr sein Beschützerinstinkt an. Sie kam ihm so hilflos vor, auch wenn sie das absolut nicht zu sein schien. Wenn sie so vor ihm lag, im tiefen Schlaf und zuckend während sie träumte, verspürte er das starke Bedürfnis sich zu ihr zu legen und sie vor allem zu beschützen, was ihr etwas antun wollte. Bevor er bemerkte was er tat, lag er schon hinter ihr und legte seinen Kopf auf ihre Schulter. Sie zuckte kurz, aber es schien als ob sie sich weiter an ihn heran schmiegen wollte. Mit einem zufriedenem Grinsen bewachte er ihren Schlaf. Es tat gut, wieder Körperwärme zu spüren und die Nase in fremdem Fell zu vergraben. Gegen Tagesanbruch schlief er ein und ruhte so ruhig wie lange nicht mehr. Zum ersten Mal waren die Alpträume seit seiner Kindheit verschwunden.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    So Aug 01, 2010 7:31 am

Tokala blinzelte. Wo war sie? Dann fiel es ihr wieder ein. Sie war im Lager der drei Rüden. Irgendetwas warmes war an ihrer Seite. Sie drehte den Kopf, und sah das es einer der Rüden war. Sie lächelte. Wie lang hatte sie niemanden mehr gehabt, an den sie sich schmiegen konnte? Es schien schien Ewigkeiten her zu sein, das sie in dem Rudel in der Wüste gelebt hatte. Sie erschrak, als sie merkte das die Erinnerung an ihr Rudel schon fast verblasst war. Es war einfach zu lange her... Aber dies war vor langer Zeit gewesen. Sie musste nach vorn schauen. Und vor ihr lag, wie sie erleichtert feststellte, keine einsamkeit mehr. Glücklich lächelnd leckte sie dem Rüden neben ihr über das nochimmer mit Blut befleckte Fell.
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BeitragThema: Re: Unsere Geschichte | Kapitel 1    Mo Aug 02, 2010 12:27 am

Er rannte durch den dunklen Wald. Hetzte einem Tier hinterher, dass jedoch nicht seine Beute war. Aus irgend einem Grund wusste er, dass er dieses Tier besitzen wollte. Durch die riesige Fichtenkolonie machte er einen kleinen Schatten aus und instinktiv knurrte er. Seine Pfoten hämmerten über den feuchten Waldboden, der Wind pfiff durch sein Fell und trug ihm einen so verlockenden Geruch zu, dass er nicht widerstehen konnte. Meter um Meter kämpfte er sich weiter heran. Es lagen nur noch wenige Sprünge zwischen ihnen. Da! Mit einem gewaltigen Satz stürzte er sich auf dieses Tier, warf es sanft aber doch bestimmt zu Boden, bedacht darauf ihm nicht weh zu tun. Weiches Fell streifte seine Nase und ein überraschtes Jaulen ließ ihn im Traum erstarren. Es war Tokala, die dort unter seinen mächtigen Pfoten lag und ihn aus ungläubigen Augen ansah! Das war es, was er unbedingt besitzen wollte? Diese Fähe war es, welche er so begehrte? Hatte ihm sein Geist dies mitteilen wollen? Im nächsten Moment lag er am Boden und sie stand über ihm, leckte ihm über die blutige Flanke. Er hätte schwören können, dass ein fast liebevoller Ausdruck in ihren Augen stand, als ihre Blicke sich trafen.
Langsam und träge wachte er auf dem Waldboden auf. Schnell registrierte er, dass Tokala noch neben ihm lag und ihm tatsächlich die Flanke leckte. Ein rascher Blick zu den Jungs zeigte ihm, dass sie noch seelig schliefen. Er genoss es absolut, dass jemand sich so nahe an ihn herantraute. Sie schien allerdings noch nicht bemerkt zu haben, dass er inzwischen aufgewacht war. In einer zärtlichen Geste nahe kommenden Berührung mit seiner Schnauze an ihrer stand er sachte auf, streckte sich und verschwand mit einem Grinsen im Wald um nach zu denken. Niemals hatte sein Geist ihm etwas fälschliches gezeigt. Zurück ließ er eine sichtlich verdutzte Fähe.
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